Aufklärungsfilm zu Rotavirus-Infektionen:

Interview mit Kinder- und Jugendarzt Dr. Michael Horn

Nasskalte Temperaturen, kräftige Niederschläge, geschlossene und aufgeheizte Räume – im Winter fühlen sich Viren so richtig wohl. Da das Immunsystem von Säuglingen und Kleinkindern noch nicht gänzlich ausgereift ist, sind diese besonders anfällig. In der kalten Jahreszeit steigt auch das Risiko einer Infektion mit Rotaviren – vor allem in KiTas und Krabbelgruppen. Das Robert Koch-Institut meldete für das Jahr 2017 etwa 37.000 Rotavirus-Fälle in Deutschland.

Übliche Anzeichen einer Rotavirus-Infektion sind ein plötzlicher wässriger Durchfall, Erbrechen und Bauchschmerzen. Nahezu jedes Kind erkrankt bis zum Alter von zwei Jahren an Rotaviren. Schwere Krankheitsverläufe sind in den ersten sechs Lebensmonaten am häufigsten – umso wichtiger ist es daher, Säuglinge so früh wie möglich zu schützen.

 

Primäres Impfziel der STIKO ist die Reduktion schwerer Rotavirus-Infektionen und dadurch verursachte Krankenhausbehandlungen bei Säuglingen und Kleinkindern. Die Kosten für die Schluck-Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für einen rechtzeitigen Schutz sollte die Impfserie frühzeitig begonnen werden, das heißt möglichst im Alter von sechs bis zwölf Wochen. Je nach Impfstoff (bestehend aus zwei oder drei Dosen) muss die Serie bis zur 24. beziehungsweise 32. Lebenswoche abgeschlossen sein.

Im Interview erklärt Kinderarzt Dr. Michael Horn, was eine Rotavirus-Infektion bedeutet und weshalb eine Impfung sinnvoll sein kann.

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Quelle: BORCHERT & SCHRADER
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Gesundheitsthemen